Kinderfest auf dem Rotraut Richter Platz am Freitag den 28.07.2017.

Ausgezeichnete Bäckerkunst

Obergfell trumpft seit Jahrzehnten mit hoher Qualität und Service

 

Mit der Lichtenrader Innungs-Bäckerei Café Obergfell sind auf dem Wochenmarkt Wutzkyallee auf dem Rotraut-Richter-Platz und unmittelbar neben der Einkaufsmall „Wutzky“ beste Konditor- und Backwaren präsent. Ob Brot, Brötchen, Kuchen oder Torten – im Familienbetrieb Obergfell wird seit mehr als fünf Jahrzehnten alles mit Sorgfalt und nach traditionell überlieferten Rezepten der Familie hergestellt. Allein der Duft von frischen Brötchen und Brot lockt an den Wutzky-Markttagen am Mittwoch und Samstag sehr viele Stammkunden hierher. Sehr gut schmeckt beispielsweise das Berliner Landbrot mit 80% Roggen- und 20% Weizenanteil. Und auch das Vollkornbrot sucht seinesgleichen, alles schmeckt hervorragend und bleibt lange frisch. Kein Wunder also, dass  Obergfell  für seine herausragenden Leistungen im Bäckerhandwerk zum wiederholten Male mit der Goldenen Brezel der Bäcker-Innung Berlin ausgezeichnet wurde. Im vergangenen Jahr ist sie an den Meisterbetrieb unter der Leitung von Martin und Stefan Obergfell im Beisein des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) auf der Internationalen Grünen Woche 2016 überreicht worden. Schließlich können nur meistergeführte Innungsbetriebe das begehrte Qualitätszertifikat „Goldene Brezel“ erhalten.  Die „Goldene Brezel“ ist ein ständig überprüftes Qualitätszertifikat, das alle zwei Jahre nach einer intensiven Prüfung verliehen wird. Um die Auszeichnung zu erhalten, muss Obergfell regelmäßig an Qualitätsprüfungen der Innung teilnehmen, gute Ergebnisse bei den Produktprüfungen für Brot, Brötchen, Kuchen und Stollen erzielen, Weiterbildungsnachweise führen, sich freiwillig durch eine unabhängige Expertenkommission kontrollieren lassen, qualifiziert ausbilden, die Backwaren handwerklich herstellen und eine kompetente Fachberatung freundlicher Mitarbeiter im Service für den Kunden nachweisen. Auch unsere Umfrage bei Kunden am Marktstand kommt zu sehr guten Ergebnissen in Sachen Geschmack, Qualität, Service und Dienstleistung: „Hier schmeckt einfach alles“ meint Ligiia von Loeper. Sie kommt seit 1987 zu Obergfell auf einem weiteren Marktplatz von Obergfell, dem Rudower Markt, und ergänzt: „Auch der Service und die Bedienung sind einfach super“.  Ich kann Obergfell immer wieder empfehlen“.

 

Den tollen und freundlichen Service verkörpern auch die jungen Verkäuferinnen; sie kennen so ziemlich alle Vorlieben ihrer Stammkundschaft. Wer auf die Angebotsliste schaut, weiß warum die Bäckerei so beliebt ist. Neben der hohen Produktqualität ist allein die Vielfalt an Brotsorten und Brötchen verlockend, die Obergfell auf dem Markt anbietet: 17 Brotsorten stehen auf der Angebotsliste, darunter Landbrot und Schwarzwälder, Holzluckenbrot und Spree-Athener, Sechskorn, Zwiebel, Dinkel-Vollkorn und Joggingbrot, um nur einige zu nennen. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Darüber hinaus gibt es hier 25 Brötchensorten: Schrippen, Semmeln, Kümmelstangen, Käse- und Mohnbrötchen, Sesam und Kürbiskern, Weizen und Baguettebrötchen sind unter anderem im Sortiment. Außerdem gibt es nur hier Makronenzwieback und Berliner Knüppel (Brötchen) und reichlich Kuchen. Die Qualität erreicht man nur, wenn wie bei Obergfells Torten und Kuchen, beste Zutaten verwendet werden. Neben Buttercreme Torte, Frankfurter Kranz oder Käse- und Pflaumenkuchen kreieren die Konditoren aus dem Hause auch individuelle Hochzeitstorten und Sonderanfertigungen für jeden besonderen Anlass.

 

 

Stephanus Parmann

Neumanns Kartoffel-Boutique

 

Eine Kartoffel muss schmecken. Wer so wie wir auch dieser Meinung ist, findet in Neumanns Kartoffel-Boutique auf dem Rudower Wochenmarkt für jedes Gericht die passende Kartoffel: Ob Pellkartoffel, Stampfkartoffel, Petersilienkartoffel, Bratkartoffel oder Kartoffelsalat – Roland Neumann hat stets die richtige Kartoffel für jeden Geschmack. Unter den rund 25 Sorten, die Neumann zu den Markttagen im Angebot hat, sind viele preisgekrönt. Es sind so wohlklingende Namen wie Leila, Laura, Amandine, Adretta oder Linda, die den lecker schmeckenden Kartoffeln die ihnen gebührende Würde verleihen. Für den Erhalt der Königin unter den deutschen Kartoffeln, die Sorte Linda, kämpften einst ganze Kolonien von Feinschmecker. Auch Prominente wie Alfred Biolek und Tagesschausprecher Ulrich Wickert, setzten sich für Linda ein. Denn Linda sollte, so hatte es der Saatgutkonzern Europlant beschlossen, aus dem Handel genommen werden. Schließlich wurde Linda 2007 zur Kartoffel des Jahres gekrönt. Ein Titel, der seit 2006 von einem Gremium aus Vertretern deutscher Umwelt-, Verbraucher- und landwirtschaftlichen Organisationen vergeben wird. Geschichten wie diese und vieles andere mehr zum Thema Kartoffeln weiß Roland Neumann zu erzählen. Noch nie zuvor haben wir jemanden getroffen, der so viel über Kartoffeln weiß, wie er. Er und seine Mitstreiter beraten ihre unzähligen Stammkunden auf dem Wutzky-Wochenmarkt und erweisen sich wahrhaft als wandelndes Kartoffel-Lexikon. Als Experte in Sachen Kartoffeln pflegt er ein Erbe und setzt eine Tradition fort, die in Neukölln ihre Wurzeln hat. Es war Richard Müller, der parallel zu seinem Laden mit „Kartoffeln-Holz & Kohlen“ in der Blaschkoallee seit Anfang der 50er Jahre Kartoffeln auch auf Märkten verkaufte. Sein Wissen gab er weiter an Neumanns Schwiegervater Manfred Schmidt, der es an Roland Neumann vererbte und zuweilen noch heute mit Neumanns Frau Elke auf dem Markt am U-Bahnhof Wutzkyallee am Kartoffelstand steht.

 

Kartoffeln sind gesund und kalorienarm. Sie sind reich an Kohlenhydraten und Vitaminen, enthalten Mineralstoffe wie Kalium, Eisen und Magnesium und Eisen. Darüber hinaus enthalten sie hochwertiges Eiweiß und bestehen zu 80 Prozent aus Wasser. Natürlich sättigen sie und erfreuen jeden Feinschmecker. So finden Kenner in Neumanns Kartoffel-Boutique auf dem Rudower Markt eben auch Trüffelkartoffeln, La Ratte oder Bamberger Hörnchen. Sie stehen schon lange auf dem Speiseplan der guten Küche, werden von erfahrenen Kartoffelbauern angebaut und damit als Sorten vor dem Aussterben geschützt. Die vielen Stammkunden wissen das vielfältige Angebot in Neumanns Kartoffelboutique zu schätzen: „Wir holen hier immer unsere Kartoffeln“, betont die Familie Bergner. Auch Maria Splettstößer, Maud Kuba und Heinz Boersch zählen seit Jahren …zur Stammkundschaft. „Hela schmecken gut“, betont Boersch. „Das ist mein Favorit für alle Tage, schließlich muss man mit geschlossenen Augen schmecken, dass man seine Lieblingskartoffel isst“, sagt er und spricht uns aus der Seele. So wie ihm ist Neumanns Kunden eines klar: Ein wohlschmeckendes Fisch- oder Fleischgericht kann mit einer guten Kartoffel als Beilage gekrönt werden. Schließlich hat jede der köstlichen Sorten, die Roland Neumann anbietet, ihre Vorzüge: So wird der Linda mit ihrem tiefgelbem Fleisch mit Recht ein sehr guter cremiger Geschmack zugeschrieben und das Bamberger Hörnchen schmeckt leicht nussig, ist zartweich-saftig und hat eine intensive Geschmacksfülle, die  zu Fleisch- und Fischspeisen, feinem Gemüse, zu Spargel oder zum festlichen Kartoffelsalat passt.

 

Apropos: Bereits mit Beginn des Jahres bekommen Kunden von Neumanns Kartoffelboutique die ersten neuen Kartoffeln aus dem sonnige Süden Europas direkt vom Acker erntefrisch auf ihren Tisch. Auch verschiedene Zwiebelsorten und hervorragenden Knoblauch führt Roland Neumann im Sortiment. „Drei große Knollen und zwei kleine Bollen“ – hier wird die Ware noch handverlesen.

Auch wer deutlich mehr braucht, ist bei den Neumanns an der richtigen Adresse. Bei kühler Wetterlage, meist im Oktober, beginnt die Einkellerungszeit, dann liefert Roland Neumann nach vorheriger telefonischer oder persönlicher Absprache am Stand, exzellente Lagerkartoffeln ab einem Zentner innerhalb Berlins bei Bedarf direkt in den Keller. Stephanus Parmann

Sommerfest mit Livemusik

„Fish is live“

 

Mit PESCADOS steht ein anerkannter Fischhändler auf dem Wochenmarkt

 

„Allein der Duft hier – wenn ich hier vorbeigehe, kann ich einfach nicht widerstehen“,   erzählt uns Artur Rhode. Er isst leidenschaftlich gerne Fisch, und wir wollen ihn dabei gar nicht lange aufhalten, denn ihm steht die Freude im Gesicht geschrieben. „Alles sehr lecker“, schwärmt er und freut sich auf sein Fischbrötchen. Die Rede ist vom Fischhändler auf dem Wochenmarkt Wutzkyallee. Die Firma PESCADOS erweitert mit Fisch die Vielfalt an frischen Lebensmitteln auf dem Markt. „Wir begrüßen das interessante und vielfältige Angebot. Der Fisch ist „sehr gut und immer frisch“, betont eine Dame, die zur Stammkundschaft bei PESCADOS zählt.

 

Das Ehepaar Aktürk arbeitet seit zehn Jahren in der Frischbranche, acht Jahre davon stehen sie mit Fisch auf Berliner Märkten, so trifft man sie auch auf dem Maybachufer sowie auf den Märkten in Rudow und der Parchimer Allee. Vor zwei Jahren haben sie die Firma PESCADOS, Fisch Groß- und Einzelhandel gegründet. Zu ihr zählen vier Mitarbeiter, von denen jeder mehr als fünf Jahre Berufserfahrung mitbringt. Außerdem ist PESCADOS bereits Ausbildungsbetrieb mit einem Azubi. „Zu unseren Kunden gehören viele Restaurants und unter anderem Perfetto bei Karstadt in der Weddinger Müllerstraße“, sagt Beytullah Aktürk und erklärt uns, wie sie Entscheidungen in Sachen Fisch fällen.  „Fish is live“, ist ihr Credo. „Immer das  Beste vom Fisch“,  ist die Basis ihrer Geschäftsphilosophie. „Das ist für uns immer von hoher Bedeutung“. Von daher wird bei PESCADOS der Fisch getestet, also  zubereitet und gekostet, bevor mit einem Lieferanten gearbeitet wird. Qualität, Geschmack und Konsistenz müssen einfach stimmen. Wir testen ein Fischbrötchen mit Räucherlachs und eines mit Garnelen. Beide schmecken umwerfend gut, die Garnelen sind saftig, bissfest und herrlich aromatisch. „Auch das große Angebot an Fischsalaten ist toll.   Probieren sie mal das Häckerle, die Dillhappen oder die Heringsfilets,“ meint Ingrid Aurich. „Das schmeckt alles sehr lecker. Ich finde toll,  dass Sie da sind,“ betont sie und blickt das Ehepaar Aktürk an. Um auf dem Laufenden zu bleiben, ist es für Beytullah und Leyla Aktürk selbstverständlich, höchstpersönlich große Fischmessen zu besuchen, so wie beispielsweise die Seafood Expo Global in Brüssel, wo alles vertreten ist, was in der internationalen Fischindustrie Rang und Namen hat. Außerdem erfahren sie hier alles über neueste Entwicklungen und Produkte im Fischgeschäft. Das Gros der Fisches beziehen sie aus Wildfang und der Seefischerei Europas, die Austern kommen aus der Bretagne und aus Zeeland. „Wir haben sehr viele Produkte aus dem Wildfang, da wir auch mit kleinen Fischkuttern arbeiten und wir täglich fangfrische Fische kaufen. „Allerdings können wir jeden Fisch besorgen, den ein Kunde wünscht“, betont Leyla Aktürk. Ein Anruf genügt, oder man gibt die Bestellung auf dem Markt oder Abholmarkt auf, Gastronomen werden auch beliefert. Den Ausführungen der Aktürks zugehört hat Fischkenner Hans-Jochen Boecker, der hier schon Stammkunde ist. Er steht neben anderen Kunden, zeigt auf den Räucherfisch in der Auslage und erklärt uns wie ein Sachverständiger, auf was wir alles achten sollen und wie ein qualitativ hochwertiger Fisch auszusehen hat. Dann zieht er ein Fazit und trifft über PESCADOS ein Urteil: Schauen Sie sich diese Ware an, das ist das Beste, was wir hier je hatten: das ist absolut spitze“.

 

Stephanus Parmann

Der Markt bringt‘s: Auf vier Neuköllner Wochenmärkten wird der Einkauf nach Hause geliefert

 

Fünf Bananen, ein Körbchen Pflaumen, zwei Kilo Kartoffeln, am Metzgerstand dann die Fleischwurst, zum Schluss bei der Geflügelfrau zehn Eier: Einkaufen unter freiem Himmel ist bequem, kann aber auch schnell schwer werden. Deshalb bringen diemarktplaner die Waren nach Hause, auf vier Neuköllner Wochenmärkten.

 

„Der Markt bringt’s“ heißt der Service kurz und knapp – und genauso einfach funktioniert er auch: Der Marktbesucher kauft auf den Neuköllner Wochenmärkten Rudow, Wutzkyallee, Britz-Süd und Parchimer Allee ein und zahlt die Ware, wie immer, an dem jeweiligen Stand. Dort wird sie verpackt und gekühlt gelagert. Gegen Marktende sammelt der Marktmeister die Einkäufe ein und transportiert sie zu den Kunden, die ca. 1km im Umfeld des jeweiligen Marktes wohnen.Bis auf weiteres ist dieser Service kostenfrei.

 

Gekühlt und umweltfreundlich bis zum Kunden

Auch frischen Fisch? „Ja klar“, lacht Nikolaus Fink, der Chef von diemarktplaner. „Die Waren unserer Kunden werden ja an dem Stand gelagert, an dem sie gekauft werden.“ Also wartet der Seelachs im Kühlfach des Fischhändlers, bis der Marktmeister ihn in der Kühlbox direkt zur Wohnung des Kunden bringt – übrigens umweltschonend mit einem E-Bike. Das Team von diemarktplaner will, dass der Wochenmarkt-Besuch gerade für ältere Menschen bequemer wird. Aber auch Berufstätige, die wenig Zeit haben sollen den Wochenmarkt ohne schweres Schleppen genießen.

 

Viele Vorarbeiten

Wenn der Marktmeister künftig an der Haustür klingelt und die frischen Waren bringt, steckt eine Menge Logistik dahinter: „Die ist nur durch das gute Zusammenspiel mit unseren Händlern möglich“, umschreibt Fink die vielen Vorarbeiten.

Lieferzeiten

Wochenmarkt Rudow

(mittwochs, 08.00 – 13.00 Uhr)
Kundeneinkäufe, die bis 12.00 Uhr getätigt wurden,
bringen wir von 12.30 – 13.30 Uhr nach Hause.

Wochenmarkt Wutzkyallee

(mittwochs, 08.00 – 14.00 Uhr)
Kundeneinkäufe, die bis 13.45 Uhr getätigt wurden,
bringen wir von 14.00 – 15.00 Uhr nach Hause.

Wochenmarkt Britz-Süd

(donnerstags, 08.00 – 13.00 Uhr)
Kundeneinkäufe, die bis 12.30 Uhr getätigt wurden,
bringen wir von 13.00 – 14.00 Uhr nach Hause.

Wochenmarkt Parchimer Allee

(freitags, 10.00 – 18.00 Uhr)
Kundeneinkäufe, die bis 15.30 Uhr getätigt wurden,
bringen wir von 16.00 – 17.00 Uhr nach Hause.

diemarktplaner veranstalten in Berlin vielfältige Wochen-, Food- und Kunsthandwerker-märkte.
Mehr Infos unter www.diemarktplaner.de